Neustart
07/22/2013 15:37
Sehr lang hat es gedauert, da ich mir in puncto Design nicht schlüssig war. Geändert hat sich zudem in den letzten Monaten viel. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, versuche ich das letzte halbe Jahr kurz zusammenzufassen. Vielen ist es aufgefallen: Ich trage ein neues Trikot, wie fast jedes Jahr. Dieses mal wird meine Teamzugehörigkeit mehr Beständigkeit haben. ORTHOMOL KAISER RACING TEAM - ein Salzburger Mountainbike Team. Von den Fahrern selbst verwaltet und organisiert. Super Sache. Zur Saison: Lief eigentlich ganz gut, wenn man einzelne Erfolge herauspickt, wie ein vierter Platz beim ersten Einsatz dieses Jahr, dem Grenzüberschreitenden Marathon in Eisenberg. Defekte, Infekte und Unfälle verhinderten bis Ende Mai weitere Erfolge. Mein zweiter Sieg beim Most-Tour-Marathon war nur ein kleiner Trost. Das Highlight und das fast schon abgeschriebene Saisonziel war letztendlich die WM-Qualifikation beim Roc des Alpes im französischen La Clusaz. Die WM verlief ohne nennenswerte Auswüchse. Ein kleiner Einbruch zur Rennmitte verhinderte eine bessere Platzierung als Rang 82. Dabei sein war in diesem Zusammenhang alles. Die ansteigende Form zum Höhepunkt Salzkammergut-Trophy konnte ich mit meinem 5. Platz in Oberammergau bestätigen. Die Salzkammergut-Trophy... Ich denke gerne an das erste Drittel zurück, da ich schnell spürte, dass an diesem Tag mein Tag wird. Super Beine, wie man sie nicht oft innerhalb einer Saison hat. Ich denke oft zurück, was ich falsch gemacht habe. Ich denke oft zurück, versuche mich an einer Fehleranalyse. Kein Ergebnis. Ich kann nur das Fazit fällen, dass du in tausenden Trainingsstunden hier und da eine Sekunde unaufmerksam bist. Ist diese Sekunde im falschen Augenblick, kann das schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Mit diesen Folgen setze ich mich seit über einer Woche auseinander. Die Saison ist vorbei. Diagnose: Fraktur des 6. und 8. Brustwirbels. Ohne vollständige Heilung ist an einen Neueinstieg nicht zu denken. Sich mit der Situation abzufinden, ist momentan das Schwierigste. Versucht einem Fisch zu erklären, dass er nicht mehr ins Wasser darf. Das umschreibt mein derzeitiges Befinden am treffendsten. Am Donnerstag steht eine weitere Kontrolle an. Danach werde ich mich an eine Planung wagen, wie es weitergeht. Erfreulicher verlief der aussersportliche Werdegang. Mein Projekt Berufsreifeprüfung konnte ich wie geplant durchziehen und abschließen. Einem Studium steht nun Nichts mehr im Weg. Beginn: Anfang Oktober. Studienrichtung: Molekulare Biowissenschaften. Ja, genau ;-) Ich werde euch jetzt wieder regelmäßig auf meinem Blog am Laufenden halten. Bis dahin liebe Grüße aus Sunny Salzburg.

Stay Tuned...
12/01/2012 22:59
ALLES WIRD NEU!!!
SCHON BALD GIBT´S
MEHR INFO ;-)

Seite im Umbau!!!

Back to Business
09/26/2012 15:28
Ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Ich drücke wieder die Schulbank, fahre mit dem Bus, stehe früh auf, ziehe bald um. Vieles wird sich ändern. Auch, dass ich nun endlich die Qualtität steigern kann, mit der ich meinen Sport ausüben möchte. Umfangreich trainieren, noch viel mehr regenerieren. Dann sollte auch in nächster Zeit was weitergehen. Eines bleibt auf jedenfall gleich: das Hellblaue Dress und die schönen, super abgestimmten Stevens-Bikes :-) Das ich noch leistungsfähig bin, konnte ich nach zweimonatiger Renn- und langer Trainingspause noch einmal beweisen. Beim erstklassigen IRON BIKE RACE Einsiedeln/Schweiz wurde ich am vergangenen Sonntag nach 101km und 3600hm auf dem 19. Gesamtrang gewertet. Für mich ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis. Der Regen in den vorherigen Tagen machte die eh schon harte Strecke noch schwieriger. Dennoch war es ein Genuss, wieder am Bike ordentlich Gas zu geben. Die Schweizer Präzision bei der Organistation spührte man an allen Ecken. Ein Event zum weiterempfehlen und wiederkommen. Am nächsten Wochenende werden die Koffer ein vorletztes Mal gepackt, wenn es nach Oberstdorf zur letzten Station der Ritchey-Challenge geht. Den allerletzten Auftritt und krönenden Saisonabschluss gibt es beim erstmalig stattfindenden TREMALZO SUPERBIKE in Tremosine am Gardasee. Schöner kann man glaub ich eine Saison nicht ausklingen lassen. 

Saison vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte!
08/17/2012 13:32
Heute brachte ein Test bei der Salzburger Sportmedizin endlich Klarheit. Wie schon vermutet haben dieses Jahr einige Faktoren negativ zusammengespielt und bevor die Saison richtig ins Rollen kam, ging es Mitte Juni schon stetig bergab. Ein kurzes Aufbäumen gab es noch einmal bei der Ritchey-Challenge in Oberammergau im Juli, jedoch ohne Ergebnis. Die heutigen Test-Ergebnisse brachten ans Tageslicht, dass ich definitiv überlastet bin. Nicht durch zuviel Training, da die Umfänge im Vergleich zum Vorjahr in der laufenden Saison nicht erhöht wurden. Sondern vielmehr durch fehlende Regeneration, Stress, und zuviel Arbeit. Ist der Zustand eines Übertrainings, jedoch wäre das die falsche Bezeichnung. Einen sehr großen Wermutstropfen ergab der Test dennoch: innerhalb von 1 1/2 Jahren gelang es mir, die aerobe Schwelle um mehr als 20% zu steigern. In absoluten Zahlen bedeutet das eine Steigerung um 1 Watt pro Kilogramm Körpergewicht, oder 4,76 Watt/kg bzw. 314,4 Watt. Muss ja kein Geheimnis sein. Eine sehr solide Basis steht somit und ich blicke schon zuversichtlich in Richtung 2013. Die nächste Zeit steht viel Ruhe am Programm, sofern ich die bekomme, wenn der Sommer nicht bald mal vorbei ist. Trainieren in der Grundlage und alternative Sportarten werden den Trainingsalltag gestalten. Nun steht auch fest, wie es weitergeht. Ab 10. September wartet die Schulbank auf mich, denn ich strebe eine berufliche Umorientierung an und den Grundstein dazu wird die Berufsmatura legen, die ich in einem Jahr absolvieren möchte. Ich hoffe natürlich, dass im neuen Umfeld der Körper dann wieder die nötige Regeneration bekommt. Alles wird neu :-) Aber erstmal Beine hoch.

Zwangs-Pause!
08/11/2012 15:25
Es ist nicht angenehm, aber es muss sein. Nachdem die Formkurve in den letzten Wochen stark nach unten ging und ich an die vorangegangenen Wettkampfleistungen nicht mehr anschließen konnte, stellte ich mir wieder die Frage, woran es liegen konnte. Ich gönnte mir Ruhe und nahm Umfang raus. Training nur noch im Grundlagenbereich. Alles half nix. Dieses Jahr hatte ich einfach die Belastung durch die Arbeit nicht einbezogen. Aber genau die war der ausschlaggebende Punkt. Regeneration fand eigentlich nur noch im Kopf statt "geht schon irgendwie". Leider konnte ich dieses Jahr Arbeit und Sport nicht wie sonst vereinbaren. Nun sitz ich schon seit einer Woche nicht mehr am Rad, außer auf dem Weg in die Arbeit. Welche Ironie. Eine Woche ist jetzt noch Ruhe angesagt, am kommenden Freitag ein paar Untersuchungen und vielleicht kann ich im September noch einmal angreifen, denn so möchte ich meine Saison nicht beenden. Das wäre ein schlechter Grundstein für nächstes Jahr. Und ab dem 10. September werden die Uhren bei mir etwas anders ticken :-) Alles wird neu. Bis bald.

Was nützt einem die beste Form...
07/09/2012 13:33
...,wenn man auf Stockerlkurs mit gutem Vorsprung und wenig Rückstand wegen Magenkrämpfen einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen muss und zu allem Überfluss im dritten Rennen in Folge den vierten Plattfuß einfährt. So geschehen beim König Ludwig Bike Cup in Oberammergau. Noch zur Info: Es liegt lange zurück, bietet wenig Erwähnenswertes: die Europameisterschaft in Jablonné/CZ. Zwei Platten in einem Rennen sind halt mindestens einer zu viel. War dennoch schon in dem "anderen" Land und vor allem in Prag. Beim Kitzalpbike in Kirchberg das gleiche Bild. Vor dem letzten Anstieg wieder Platten gefahren und von Rang 15 auf 19 zurückgefallen. Dazu zu wenig zu trinken bekommen, an der ersten Feedzone nur Wasser, und im weiteren Rennverlauf immer "leer gefahren". Gestern in Oberammergau sollte eigentlich alles anders laufen. Ich war während der letzten Woche noch sehr müde von der vielen Arbeit in Verbindung mit wenig Regeneration nach dem Kitzalpbike und meinem ersten Trainings-Dreierblock seit Langem. Die Beine waren schwer, wurden aber von einem Ruhetag am Freitag zum anderen am Samstag immer besser. Am Sonntag war zum ersten Mal wieder dieses frische, spritzige, lockere Gefühl da, welches ich schon lange nicht mehr spürte. Mit Startnummer zwei ging ich ins Rennen und fühlte mich vom ersten Anstieg weg in guter Verfassung und mit Teamkollege Ecki (Christian Eckart) in bester Gesellschaft. Jeder Tempoverschärfung vom Konkurrent Stefan Wagener, mit dem ich schon am Tegernsee um den vierten Rang kämpfte, konnte ich Paroli bieten. Bis es am höchsten Punkt vor der Abfahrt zum Startort zum Desaster kam. Vermutlich durch eine Überdosierung des Getränks (nicht mein Verschulden, sondern an den Verpflegestationen), drehte es mir den Magen mit einem Mal komplett um und ich musste sofort anhalten. Detaillierte Ausführungen erspare ich mir jetzt. Das ganze zu einem Zeitpunkt, wo ich mich schon das erste Mal auf dem Stockerl einer Langdistanz sah. Da war ich mir meiner Sache schon zu sicher, aber es kommt ja immer anders als man denkt. Kampf um Platz zwei, wenig Rückstand auf den Führenden Andi Strobel und ein gutes Polster auf die Verfolger. Natürlich wurde ich erst mal durchgereicht, fuhr aber dennoch weiter. Der Bauch machte auch keine Probleme mehr, allerdings war ich mir unsicher, ob ich das Rennen beenden kann. Die Verfolgung ging los. Im Downhill konnte ich schon zum nächsten Fahrer aufschließen. Das gute Gefühl war wieder da. Aber es hielt nicht lange an, denn nach einer technischen Passage machte, wie so oft in letzter Zeit, der Hinterreifen schlapp. Der letzte Funke an Motivation ging mit den verschossenen CO²-Patronen in Luft auf. Entnervt, traurig und wieder mal nach dem Sinn und Ursachen suchend trottete ich in Richtung Ziel und verließ das Rennen. Was bleibt ist das Gefühl zu wissen, dass ich richtig schnell fahren kann und auch ein Podium-Kandidat bin, wenn endlich einmal wieder alle Faktoren für mich spielen. Der Fokus liegt nun auf den kommenden, harten Aufgaben in Bad Goisern (119km und 3800hm) und in Küblis/CH (105km und 4200hm), das Erlebte so schnell wie möglich zu vergessen und motiviert nach Vorne zu blicken. Bis bald.

Top-Platzierung am Tegernsee
06/04/2012 14:36
Alle Jahre wieder ruft die Gemeinde Rottach-Egern am Tegernsee die MTB-Community zum mittlerweile zweitgrößten Bike-Marathon Deutschlands: 2700!!! Starter auf 5 zum Vorjahr großteils neuen Strecken. Dieses Jahr wurde es für mich, nach Erfahrungen auf der B- und C-Strecke, Zeit für die lange Runde: D-Strecke mit 82km und 3300hm. Die neue Runde erwies sich durch ihre sehr steilen Anstiege (erste Hürde mit 800hm auf 5km) als echte Herausforderung. Die Streckenchefs haben aber durchwegs gute Arbeit geleistet und ein abwechslungsreiches Gesampaket abgeliefert. Der Trail-Anteil war auch nicht zu gering. Meine gute Form der letzten Wochen konnte ich auch am Tegernsee mit einem 4. Gesamtrang belegen. Das Stockerl beanspruchten die Top-Fahrer Konny Looser (stöckli), Matthias Leisling (BlackTusk) und Rupert Palmberger (Centurion-Vaude) schon bald für sich. Nach einem 4-stündigen Kampf mit vielen Positionswechseln, Ketten-Defekt und Krämpfen konnte ich mich noch vor dem letzten Downhill in Stellung bringen und mir den 4. Rang zurückerobern und rollte mit einem breiten Grinsen über die Ziellinie. Nach drei harten Wochen steht jetzt eine kurze Erholungsphase an und dann geht´s zu den kontinentalen Titelkämpfen im MTB-Marathon in die Tschechische Republik. Mitreden werde ich nicht können, aber auf ein gutes Resultat im internationalen Vergleich schiele ich schon ein bisschen :-) Wir werden sehn.

Ein weiterer großer Schritt für mich
05/28/2012 14:48
Am Pfingstwochenende konnte ich beim Granit-Marathon in Kleinzell einen weiteren großen Schritt nach vorne machen. Im Ziel war ich von mir selber und meiner erbrachten Leistung sehr überrascht. Nach einer schnellen Startphase musste ich schon sehr bald etwas Tempo rausnehmen. Da verlor ich den Anschluss an die Spitzengruppe. Deren Tempo ist für mich zur Zeit sowieso noch nicht haltbar. Die Verfolger musste ich auch vorerst ziehen lassen und erst nach etwa einer Stunde in Schlagdistanz konnte ich aufschließen. Dann begann für mich erst das Rennen. Schnell viel ein Konkurrent im Anstieg raus. Ein zweiter Begleiter hielt sich bis zur ersten Zieldurchfahrt und ließ danach Federn. Den nächsten holte ich Mitte der zweiten, kleineren Runde ein. Wir fühlten uns gegenseitig ein wenig auf den Zahn und blieben noch eine Weile zusammen. Am Berg merkte ich allerdings, dass ich ein höheres Tempo gehen kann. Ein paar Kilometer vor dem Ziel setzte ich mich durch eine beherzte Attacke in einem längeren Anstieg ab und konnte meinen Vorsprung noch bis auf 1min im Ziel ausbauen. Der Stadionsprecher rief im Ziel einen 5. Gesamtrang auf der Langstrecke aus. Ein bisschen Glück gehört immer dazu. Diesmal durch das Ausscheiden einiger harter Konkurrenten. Leider war auch Teamkollege Wuff (wolfgang Krenn darunter), der sicher um einen Stockerlplätze mitreden durfte. Zum ersten Mal konnte ich meine volle Leistung über die gesamte Distanz ohne jegliche Probleme durch einen Einbruch oder Krämpfe abrufen. Der Körper kommt spürbar besser mit der längeren Belastung zurecht. Unterstreichen konnte ich das außerdem mit einem 11. Platz beim abschließenden Bergsprint (letzter Kilometer bis ins Ziel, 3. unter den Langstrecklern). Auch der Rückstand auf den Gesamtsieger Lukas Buchli viel mit 13min nicht gerade groß aus. Zumal ich wieder zwei "Tankstopps" einlegen musste, um meine Trinkflaschen aufzufüllen. Eigentlich liegt mir ein Strecken-Profil wie das in Kleinzell eher weniger. Das permanente, unrhythmische Auf und Ab zährt schon sehr an den Akkus und wer die Strecke kennt, weiß was ich meine. Jeder Anstieg ist am Limit zu nehmen, denn bis man einen Rhythmus reinbringt, geht´s schon wieder in den Downhill. Darum freue ich mich schon auf die kommenden Aufgaben: Tegernsee, Kitzalpbike, Bad Goisern, Ironbike... Let´s get it on!!! Bis bald und weiter fest Daumen drücken. Es hilft, wie man sieht ;-)

Es wird... die Form kommt... jetzt keine Fehler machen!
05/24/2012 10:09
Etwas länger hat es dieses mal gedauert. Aber ich darf getrost sagen, dass ich viel beschäftigt war. Viel zu tun in der Arbeit, einen fiesen Magen-Darm-Infekt auskuriert, der mich ein paar Tage ins Schleudern gebracht hat. Aber jetzt läuft wieder alles rund. Zuletzt konnte ich mich beim Rosenheimer Straßenpreis zwar nicht am eigentlichen Renngeschehen beteiligen, die erbrachte Leistung stimmte mich dennoch zuversichtlich. Eine gute Trainingseinheit war es allemal. Bestätigen konnte ich die derzeitige Form trotz schlechter Vorzeichen in der Vorwoche (Infekt, langer Arbeitstag am Vortag, nur 4h Schlaf) beim letzten Wettkampf in Kürnberg - Most-Tour-Marathon auf der langen Runde (67km, 2800hm). Mit einer steht´s soliden Performance konnte ich mich auf dem 6. Platz einreihen und diesen über die Ziellinie tragen. Ein Marathon, den ich jedem empfehlen kann. Tolle Strecke, motivierte Helfer, super Publikum. Ich komme gerne wieder. Am Wochenende geht´s nach langer Abstinenz mal wieder nach Kleinzell zum Granit-Marathon. Drückt mir die Daumen und bis bald.

Kälte wird nie mein Freund sein
04/23/2012 12:24
Eigentlich sollte ich aus Erfahrung bei einem Bikerennen nicht an den Start gehen, wenn das Thermometer unter 5°C anzeigt und es dann auch noch regnet. Aber man versucht es halt doch. Beim gestrigen 1. Auto Brosch Bike Marathon in Kempten, welcher sehr gut für die erste Veranstaltung organisiert war, trafen meine "Lieblingsbedingungen" wieder voll ins Schwarze. Die erste der 36km langen Runde lief ja noch recht passabel, obwohl mein Körper schon andeutete, dass er jetzt den Rückwärtsgang einlegt und Schadensbegrenzung betreibt, in dem er die restlich verbliebene Wärme im Rumpft ansammelt. Dennoch entschied ich mich für eine zweite Runde. Fehler!!! Kein Gefühl mehr in Fingern und Füßen, der Kreislauf lief nicht mehr Rund, der Körper kühlte immer mehr aus. Heilfroh war ich, als ich nach 3h Fahrzeit weit abgeschlagen das Ziel erreichte. Besonders schwer ist so ein Tag auch für den Kopf, wo dann im Wettkampf schon die ersten Grundsatz-Auseinandersetzungen mit sich selbst stattfinden. Das Schlafdefizit im Vorfeld der Veranstaltung und der Stress der vergangenen Woche trugen sicher auch noch ihren Teil dazu bei. Die Saison ist noch jung, meine Zeit kommt noch. Spätestens dann, wenn es bei den ersten Marathons lang und steil bergauf geht.

Season Kickoff - Kicked Out!
04/16/2012 23:38
Am vergangenen Sonntag stand der erste Start der Saison 2012 an und zugleich mein erstes Straßenrennen seit 3 Jahren. Ausgesucht habe ich mir den "Burggener Straßenpreis". Bei leider nur 6°C und Regen stand ich schon völlig durchgefroren an der Startlinie. Und die Erfahrung sagte mir schon vorher, dass mein Körper bei diesen Temparaturen nicht in Fahrt kommt. In der ersten Runde noch gut weggekommen, musste ich nach der dritten schon den Kurs verlassen. Die Muskulatur wollte einfach nicht, obwohl die Form sicher nicht schlecht ist. Ein netter Ausflug war es trotzdem und sicher nicht das letzte Straßenrennen in dieser Saison. Kommendes Wochenende geht es das erste mal auf´s Bike beim Auto Brosch Bike Marathon in Kempten. Hoffen wir mal, dass das Wetter diesmal besser wird.

STEVENS - Fuhrpark komplett
04/02/2012 20:25
Ein Großes DANKESCHÖN geht heute an STEVENS BIKES und das MTB TEAM ZWILLINGSCRAFT für die beiden Wahnsinns-Räder. Im Gelände bin ich ab sofort auf einem STEVENS SCOPE unterwegs und ich fühl mich von der ersten Sekunde an pudelwohl auf dem Bike. Die Geometrie passt endlich perfekt, da ich oft auf zu kleinen oder zu großen Bikes unterwegs war. Hatte alles Vor- und Nachteile und es gab immer Kompromisse. Jetzt nicht mehr :-) Auf der Straße geht´s auf meinem neuen STEVENS VENTOUX richtig zur Sache. Ob am Berg, im Sprint oder in der Paceline - es geht ordentlich was vorwärts. Nochmals besten Dank. Ich hoffe, ich kann die Qualität und Performance der Bikes auch mit Resultaten belegen. Der Grundstein für eine schöne Saison ist gelegt.

Mit großen Schritten in die Saison...
03/25/2012 20:28
Die Sommerzeit hat begonnen, die Uhren haben wir wieder auf die sinnvollste Zeit umgestellt und die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Allerdings befinde ich mich im Vergleich zur vorherigen Saison noch etwas im Rückstand, was aber sicher nix schlechtes bedeutet. Ein paar Wochen brauch ich noch, aber dann sollte ich zum ersten Saison-Highlight eine recht passable Form haben, zur Deutschen Meisterschaft im Marathon in Singen Anfang Mai. Da es die ersten Meisterschaften in dieser Disziplin sind, bin ich schon recht gespannt, welche Rolle ich im nationalen Vergleich spiele. Wir werden sehen. Die Grundlage passt schon ganz gut, nur die Feinheiten im Spitzenbereich fehlen noch. Der erste Wettkampf in drei Wochen in München wird zumindest etwas Licht ins Dunkel bringen, obwohl das definitiv nicht mein Terrain ist.

Outdoor-Radsaison mit Erkältung begonnen :-(
03/04/2012 23:09
Jetzt hat sich der Frühling das erste Mal gegen den Winter durchsetzen können, und schon fang ich mir eine Erkältung ein. Man vergisst einfach zu schnell, dass eigentlich noch Winter ist. Und anstatt fleißig Kilometer zu sammeln, hüte ich erstmal meine Wohnung und schon den Organismus, damit er sich auf das "Gesundwerden" konzentrieren kann. Aber was sind schon ein paar Tage im Vergleich zu einer mehrere Monate langen Saisonvorbereitung, die bis jetzt ohne Probleme verlief. Mit jedem Kilometer auf dem Bike wird das Gefühl besser und das komplett umgestellte Wintertraining zeigt auch schon Wirkung. Ein Leistungstest soll innerhalb der nächsten Wochen weitere Aufschlüsse geben. Noch eine kleine Info am Rande: wer sich zu meinen (unseren) himmelblauen Trikots hingezogen fühlt, hat die Möglichkeit, sich in unserem Trikot-Shop einzukleiden, um mal so richtig "BLAU" zu machen. Einfach auf den Banner rechts klicken und ihr werdet direkt zum Shop weitergeleitet. Also schaut mal rein. Top-Qualität zum fairen Preis. Bis bald.

Skimarathon Saalfelden
01/30/2012 12:10
Am gestrigen Sonntag stand der Skimarathon Saalfelden mit 42km Streckenlänge auf dem Programm. Mal wieder eine gelungene Wettkampfbelastung bei traumhaften Wetterbedingungen und perfekt präparierter Spur. Leider habe ich auf den falschen Ski gesetzt und somit durchaus einige entscheidende Sekunden bis Minuten liegen lassen. Nach einem mittelmäßigen Start verlor ich im Gedränge danach den Anschluss an eine schnellere Gruppe, was bei einem flachen Streckenverlauf auch sehr wichtig gewesen wäre - auch als Langläufer profitiert man sehr vom Windschatten. Meine Gruppe harmonierte sehr gut zusammen und wir wechselten uns rhythmisch mit der Führungsarbeit ab. So konnte man einige Streckenteile lang mal das Panorama genießen :-) Am Schluss wurde an den letzten Anstiegen zum Ziel nochmal ordentlich attackiert, aber mehr als ein 8. Rang in der AK und ein 30. Gesamtrang war heute nicht drin. Vor einem Jahr hätte die Zeit von 1:58h noch für einen Platz unter den ersten 15 gereicht. Aber was soll "hätte..., wäre..., wenn...". Blick nach vorn und beim nächsten Mal läuft´s besser.

Jetzt kann´s ja losgehen...
01/23/2012 00:49
Hallo Zusammen. Jetzt kann die Saison 2012 endlich offiziell beginnen. Meine Seite zeigt sich in neuem Gewand, und ich selber ab jetzt auch. Einige haben mich bereits Ende letzter Saison in Hellblau angetroffen und diese Farbe wird auch 2012 die Akzente setzen. Ab sofort steh ich im Dienste des Zwillingscraft-MTB-Teams. Zusammen mit einigen weiteren neuen Gesichtern im Team wird dieses Jahr alles mobilisiert und man wird uns wohl Öfters über den Weg laufen. Ich freue mich schon riesig auf ein neues, professionelleres Umfeld und eine tolle Zeit mit den neuen Team-Kollegen. Ein vorläufiger Rennkalender wurde bereits ausgearbeitet. Soweit so gut. Der neue Bolide steht auch schon im Keller :-) Gutes Gefühl, mal alles pünktlich zusammen zu haben und nicht erst im Laufe der Saison. Somit bleibt genügend Zeit zum Testen und anpassen an das neue Material. Spannend wird es bereits wieder am kommenden Wochenende in Saalfelden. Dort steht der Skimarathon über 42km auf dem Programm. Drückt mir die Daumen. Ich bin gespannt, ob die letzten Trainingseinheiten und Technik-Fortschritte mich wieder ein paar Ränge nach vorne befördern. In einer Woche wissen wir mehr. Also bis bald...

Erste Wettkampfbelastung
01/15/2012 21:36
Am Samstag, den 14.01.2012, wählte ich mir wieder wie die letzten beiden Jahre den Internationalen (und stark besetzten) Dachstein Volkslanglauf als Start in die neue Wettkampfsaison. Es galt eine Runde von 12,5km zweimal zu bewältigen. Die vorherrschenden Wetterverhältnisse ließen einen sehr harten Wettkampf erwarten. Knapp "200 Helden in Strumpfhosen" stemmten sich entgegen: starker Wind, in Böen Sturmstärke, starker Schneefall, Temperaturen etwa -5°C, gefühlt wie -20°C. Der Startschuss viel pünktlich 10:10 Uhr. Und wie bei jedem Volkslauf hieß es erstmal so gut wie möglich raus aus dem Startgetümmel. Einmal eingereiht ging es auf die erste Runde. Das Feld zog sich langsam in die Länge. In der zweiten Runde galt es dann, nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und ein paar Plätze gut zu machen. Dies gelang mir auch ganz gut, wobei ich einige Körner bei der Führungsarbeit ließ um eine der vorderen Gruppen einzuholen. Streckenweise ohne genaue Orientierung aufgrund des starken Windes und des Schneefalls kam ich ziemlich entkräftet an 43. Position ins Ziel, in der Allgemeinen Klasse als 14. Mit 10min Rückstand auf den erfolgreichsten Nordischen Kombinierer aller Zeiten, Felix Gottwald, kann ich gut leben. Das Starterfeld war durchaus hochkarätig. Für mich also ein zufriedenes Ergebnis, nach der Niederlage im letzten Jahr. In zwei Wochen fällt denn hoffentlich unter besseren Wetterbedingungen der zweite Startschuss, diesmal zum Ski-Marathon Saalfelden. Bis dahin werde ich den Großteil meines Trainings auf den XC-Skiern absolvieren. Die Form wird stetig besser, was das heutige Training belegte. Also bis demnächst. Bleibt fleißig und gesund, egal was ihr tut.

Hab´s mal wieder völlig verpennt...
01/12/2012 09:30
... meinen Blog zu aktualisieren. Ist aber auch nichts besonders Aufregendes passiert. Außer das wir jetzt eine 2 am Ende der Jahreszahl stehen haben. Ich wünsche euch allen auf diesem Wege ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2012. Das Training läuft soweit gut und findet großteils auf der Loipe statt. Der schmerzende Rücken, der mich lange geplagt hat, ist in Bearbeitung und eine Besserung stellt sich schon ein. In einer neuen Dress steh ich dieses Jahr auch am Start. Einige werden es schon wissen oder mich schon darin gesehen haben. Dazu gibt´s aber in ein paar Wochen nähere Infos. Dann kann ich endlich mit meiner neuen Website mit sämtlichen Neuigkeiten online gehen. Bis dahin wünsch ich viel Spass in den Begren bei super viel Schnee und eine schöne Zeit.

Erste Woche: läuft!
11/07/2011 00:48
Die erste Trainingswoche liegt schon hinter mir. Die Beine fühlen sich nach der Pause wie neu an. Die gesamte Maschinerie muss sich aber noch einlaufen. 16h auf der Straße und am Bike passen für´s Erste. So kann´s weitergehn. Meine Website befindet sich derzeit noch im Umbau. Es werden sich ein paar Sachen ändern und ich hoffe, dass ich sie in den nächsten Wochen online stellen kann. Es gibt was NEUES!!!

Den Motor wieder anwerfen!
10/29/2011 00:31
Eigentlich passt ja der Titel nicht 100%-ig. Der Motor läuft ja immer, nur die vergangenen vier Wochen eben auf Halbgas. Man kommt zur Ruhe, genießt das unglaubliche Herbstwetter. Treibt alternativen Sport wie zum Beispiel Wandern, wo man so richtig abschalten kann. Diese kurze, aber sehr wichtige Phase eines Jahresplans hab ich gut genutzt, immer Kraft und Motivation für die kommenden Monate zu sammeln. Der Winter wird hart und lang. Da bin ich mir sicher. Was wir gerade genießen, ist meiner Meinung nach nur eine Art "Schonfrist". Morgen steht aber nun endlich wieder die erste Trainingsrunde an. Solange, wie das Traumwetter noch anhält, bringen ich als erstes die Grundlage auf ein gutes Niveau und gewöhn mich wieder an den Trainingsalltag. Später gesellt sich dann das Krafttraining dazu (in meinen Augen ein sehr wichtiger Bestandteil). Die Skatingski warten auch schon auf den Schnee. Bringen wir den Motor wieder zum laufen!

Motiviert über die Berge
10/24/2011 00:19
Um in der Zwischensaison und Ruhepause nicht ganz den Bezug zum Sport zu verlieren, stand heute wieder eine Bergtour auf dem Programm. Mit drei Freunden ging es auf den Hochstaufen rauf, dann weiter über Mittelstaufen und Zwiesel zur Zwieselalm und auf halber Höhe wieder zurück Richtung Ausgangspunkt. Kurzes Fazit: heavy. 5h reine Gehzeit und über 2000hm. Dafür gibt´s wieder ein paar Tage Ruhe.